Posts tagged ‘sperren’

August 24, 2012

Was auf die Ohren

Julian Assange Show – Cypherpunks

Zwar schon ein paar Tage alt, aber sehenswert, mit drei interessanten Gästen.
Cypherpunks

Alternativlos 26 – investigativer Journalismus

Mit Gabi Weber, Frank und Fefe

Alternativlos

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Juni 6, 2012

ACTA Demos die 3. – jetzt erst recht

Wer die Diskussion um ACTA verfolgt hat, dem wird nicht entgangen sein, dass neue Demos am Wochenende sind.

Was ist ACTA?

Um was geht es bei Urheberrecht? Wie sehen die Alternativen aus?

Chaosradio – Kopierkulturkampf

Ältere Posts zu ACTA:

Das Internet ist da II

Der Streit um das Urheberrecht

Die ACTA-Polizei ist da

Februar 16, 2012

Die ACTA Polizei ist da

Am 11.2. gingen in ganz Europa ACTA-GegnerInnen auf die Straße. Bei strahlendem Sonnenschein und klirrender Kälte (-12°C in Stuttgart) demonstrierten hunderttausende gegen das Handelsabkommen. Interessant fand ich, dass etwa 80% unter 30 Jahre alt waren. Wann hatten wir das Wahlrecht ab 16 zuletzt diskutiert? Ganz unten gibt es ein paar Impressionen von den friedlichen Protesten in Stuttgart.

Im Metronaut wird eine interessante Strategie des weiteren Vorgehens vorgeschlagen: anstatt ruck-zuck noch mehr zu demonstrieren, lieber Pacman live in der City spielen (in der ACTA-2012 Version). Oder andere Aktionen durchführen, mit Kollegen reden, Freunde überzeugen um, wenn wir es müssen, nochmal und gestärkt auf die Straße zu gehen.

Ich konstruiere mal ein Überzeugungsbeispiel: Die Tochter des Freundes den ich überzeugen will hat ihm ein Youtubevideo gezeigt, einen Vortrag den sie an der Uni hielt. Er findet das total stark und ist wahnsinnig stolz. Ohne den Schwung aus dem Gespräch zu nehmen sag ich: „da kannst Du froh sein das sowas noch nicht illegal ist!“ Die weitere Argumentation könnte dann über die Uni laufen oder über die Musik am Anfang, das Logo der Uni usw.

Was mir noch Kopfzerbrechen macht sind die jungen Internetausdrucker. Facebook weiß alles und „ich hab doch nichts zu verbergen“ (wirklich? Dann schick mal alle Fotos Deiner Beziehung und alle Mails dazu). Aaaber, die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich surfe ja gern mit Tor, klicke ein bisschen im i2p rum und habe einen kompletten Freenet-Installer im Backup – obwohl ich nur derzeit legale Sachen mache (ändert sich ja hin und wieder). Mir geht es hauptsächlich darum, der Datenkrake zu entfliehen. Streuung meiner Netzzeit auf verschiedene Kanäle macht es schwerer zu folgen und Profile zu erstellen.

Schön ist das ACTA Domino (aus welchem Film ist das Bild?) welches derzeit ganz Europa umwirft, die HolländerInnen haben gestern die Lust verloren. Außerdem (via Fefe) sollten wir uns besinnen und mal überlegen wie das überhaupt sein kann das sowas wie ACTA durchkommen konnte. Wo ist da unsere Demokratie? Hm? Zum Glück funktioniert sie auf der Straße, wir sollten dieses Mittel mit Bedacht nutzen.

ACTA ad acta Demos quer durch Europa!

Wo wir grade beim Thema freies Netz sind. Da wäre noch zu erwähnen das einige echt genervt sind von unseren Protesten und jetzt heimlich rumnörgeln. Auch für Informationen wie diese brauchen wir das freie Internet! Klar kann frau davon ausgehen das immer jemand was schlecht findet – aber ohne entsprechende Leaks hätte man uns das Netz unterm Arsch wegzensiert. Und wir hätten das erst gemerkt wenn die 2000€ Facebookmaschine nur noch den Weg zum iTunesstore gefunden hätte.

Um nochmal auf die Zensur einzugehen und die entsprechenden Argumente: Sandro Gaycken hielt einen interessanten Talk auf dem Chaos Communication Camp 2007 gegen Überwachung bzw. über handfeste Argumente dagegen. Die sind deutlich straffer als „hmnajah, ich mag das halt nicht wenn jemand zuguckt“. Wer mir noch Diskussionsfutter liefern will, nur zu. Ich rede auch gern mit Menschen über Internetverhalten.

Also: lieber mal runterladen und dauerhaft nutzen, wer weiß wie den anonymen Netzwerken an den Karren gefahren wird oder was gerade in Hinterzimmern beschlossen wurde. Zu stoppen sind die Netzwerke jedenfalls nicht mehr :-) Beim Ziehen der Programme ist Achtsamkeit angebracht. Es wurden schon kompromittierte Tor-Browser auf zwielichtigen Webseiten zum Download angeboten. Also immer schön auf der richtigen Webseite ziehen. Am besten per SSL, das ist nicht ganz so leicht zu attakieren wie das normale http. Zum Abschluss: Wem das scheißegal ist der/die überlege sich, wie schnell die Existenz bedroht ist, sollte man beispielsweise als Kinderpornofan dargestellt werden (bei einer Hausdurchsuchung morgens um 6:30 Uhr).

Februar 4, 2012

ACTA

Wenn der Quatsch durchgeht, wird es das Internet, wie wir es kennen, nicht mehr geben.

Kurze Übersicht über ACTA: http://stopp-acta.info/

Mehr als 1,5 Mio. haben schon dagegen unterschrieben: http://www.avaaz.org/de/eu_save_the_internet_spread/?tta

Wikipedia dazu:https://de.wikipedia.org/wiki/Anti-Counterfeiting_Trade_Agreement

Wochenzeitung Die Zeit zu ACTA: http://www.zeit.de/digital/internet/2012-01/interview-markus-beckedahl-acta-sopa

Piratenpartei zu ACTA/Demos am 11.2.2012 https://wiki.piratenpartei.de/ACTA

Meinung bilden ist immer auch ein bisschen Arbeit. Ich will das niemandem ersparen :-)

Wenn das durchgebracht werden sollte, kann man immer noch auf TOR schalten oder sich im Freenet rumtreiben. Trotzdem möchten wir das Internet so behalten wie es ist. Oder wir verbessern es – aber ACTA geht garnicht!

Januar 10, 2012

SOPA, Spanien und die Privatsphäre

Zensur erfordert Überwachung. Denn wie kann etwas eingeschränkt werden, wenn die entsprechenden Kanäle unsichtbar bleiben?

Spanien werden deshalb durch die USA Vergeltungsmaßnahmen angedroht, sollte Spanien weiterhin so nachlässig mit dem Copyright im Internet umgehen. Wie der Guardian berichtet will die US-Amerikanische Regierung eine SOPA-ähnliche Kontrolle in Spanien eingerichtet sehen. Spanien steht auf einer Liste der US-Regierung (Special 301), auf der jedes Jahr die Länder aufgeführt werden, die in den Augen der USA der Contentmafia zu wenig zuspielen.

Wenn jetzt auch noch der Raubkopierer KTzG den Posten des Webüberwachers so ernst nimmt wie ihm seine transatlantischen Freunde raten (werden), muss man sich doch wundern warum in Ägypten nicht zensiert werden soll, aber bei uns.

Zum Glück gibt es die Netzgemeinde die sich sowohl politisch als auch technisch mit Zensur auseinander setzt. Jedem der ein bisschen Zeit oder Leitung übrig hat und auch für andere etwas tun möchte, dem sei Telecomix ans Herz gelegt. Im groben geht es um sichere Kommunikation im Netz. In der Praxis bedeutet das: verschlüsselte Netzwerke, dezentrale Netzspeicher und private Chats. Man kann beispielsweise seinen Internetzanschluss zensierten und unterdrückten Menschen anbieten (über Modem :) oder einfach eine Anlaufstelle für diese Menschen sein, deren Bilder und Geschichten twittern und vieles mehr.

Eine Einführung in eine der Abteilungen folgt per Video oder auf deutsch gegen Ende in diesem Video vom 28c3:

Sich selbst vor Überwachung und privaten Schnüfflern schützen kann man gut über TOR, wobei ich erstmal E-Mails verschlüsseln würde, dann Linux aufspielen, die Festplatte verschlüsseln, … Bemerkenswert ist auch das Freenetprojekt, eine Art Netz um das Internet herum mit der Möglichkeit Webseiten im Freenet zu veröffentlichen, zu chatten, Dateien zu tauschen und vieles mehr.

Wer sich mit Zensur und Repression hierzulande, beschäftigen möchte, sollte in das analist-Blog reinlesen und Anne Roths Vortrag ansehen.

Die Frage ist nicht, ob jemand Geheimnisse hat, die Frage ist: vor wem?

Januar 3, 2012

BKA wieder über TOR erreichbar

Diese Meldung erreichte mich vom law blog.

Infos zum anonymen surfen über TOR. Oder (auch für Windowsnutzer): VM basierende Anonymisierung

 

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Januar 3, 2012

US-Netzsperren in Kritik

Es gibt populäre und interessante Stimmen dagegen, wie die taz und heise online berichten. Unter anderem von Amazon,  Google, Facebook, Twitter, AOL und Mozilla.

 

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